Velmer Erklärung 2003

Die Neuauflage der schwarzblauen Wirtschaftskoalition bedeutet eine Verstärkung der Weichenstellung in Richtung hemmungsloser Neoliberalismus durch Demokratieabbau, Zerschlagung des Wohlfahrtsstaates und Polarisierung der politischen Lager in Österreich. Der vergangene Wahlkampf hat zu einer Politisierung vieler junger Menschen geführt, die zu erwartenden Belastungen mit dem Effekt einer Umverteilung nach oben bieten auch die Chance einer Repolitisierung breiter Bevölkerungsschichten. Die SPÖ als emanzipatorische Kraft hat sich darin deutlich zu positionieren, um ihrer politischen Aufgabe gerecht zu werden und die Mehrheitsinteressen der Bevölkerung zu vertreten.

Dazu wird es aber erforderlich sein, nicht nur zu sagen, was wir ablehnen, sondern auch eigene Alternativen zu präsentieren. Wir leisten dazu folgenden Beitrag:

Europa- und weltweite Forderungen:

Arbeitsergebnis eines Seminars, SOZIALE REPUBLIK EUROPA, der PKJ (Plattform kritischer Jugend) und der ISP (initiative für eine sozialistische politik der spö) .


ali kohlbacher, alfred heinrich, werner j.grüner, helga maier, theo maier, christian linzer, philipp sandner. stefan woltran, karin rietenauer, franz winterer, thomas leitner, lisbeth csuvala, gerda neudecker, gerti worel, peter ulrich lehner, rudolf schmid, jürgen hirsch

A - Velm, 29. März 2003

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